logo demeter



Präparate
Unsere Arbeit
Wir stellen unser Präparate gemeinsam mit vielen Demeter-Bauern in unserer Arbeitsgruppe im Waldviertel her. Wir treffen uns um die Festtage Michaeli im Herbst und Gabriel im Frühjahr, wenn Tag und Nacht gleich lang sind. Die Treffen sind für die Demeterbauern eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und stärken den eigenen Bezug zu den biodynamischen Präparaten.






Hornmist-Präparat (500)
Die Hörner werden von heimischen Kühen, die mehrfach gekalbt haben, nach dem Schlachtungsprozess abgenommen. Im Herbst um Michaeli werden sie mit frischen Kuhfladen gefüllt und in tiefgründigen, humusreichen Böden vergraben. Energie und Kräfte, welche die Kuh in den Hörnern speichert, werden über die Winterruhe dem Mist zurückgegeben. Die Hörner bleiben bis zum Frühjahr im Boden. Das Hornmist-Präparat verbessert die Bodenstruktur, die Aktivität der Mikroorganismen und die Humusbildung. Es reguliert den ph-Wert des Bodens, stimuliert die Keimung der Saat, das generelle Wurzelwachstum und vor allem die vertikale Wurzelentwicklung in die Tiefe.
Es fördert die Entwicklung der Leguminosen und die Bildung ihrer Knoten, hilft bei der Zersetzung von mineralischen Verbindungen in den Böden, selbst in tieferen Schichten, und kann gegen die Versalzung des Bodens behilflich sein.

Hornkiesel-Präparat (501)
Bergquarz wird sehr fein gemahlen, mit Regenwasser verrührt in Kuhhörner gefüllt und über den Sommer im Boden vergraben. Die sehr große Oberfläche des fein gemahlenen Bergkristalls ist stark lichtreflektierend und nimmt über den Sommer Einwirkungen von Licht und Wärme auf.
Auf die Pflanzen ausgebracht fördert diese Lichtenergie den Pflanzenstoffwechsel.

Schafgarbe (502)
Die Blütenköpfe der Schafgarbe werden in eine Hirschblase gefüllt und über den Sommer an einem luftigen, sonnigen Platz Licht und Sonne ausgesetzt. Im Herbst werden sie dann bis zum Frühjahr im Boden vergraben.            
Der Hirsch als Geweihträger nimmt kosmische Kräfte auf und strahlt diese über den Stoffwechsel bis in die Harnblase. Niere und Blase sind die Ausscheidungsorgane von im Harn gelösten Salzen wie Stickstoff und Kali.

Kamille (503)
Einjähriger Lichtkeimer, der Verdichtungen auflöst und Struktur in den Oberboden bringt.
Wirkt lösend und heilend. Über Winter ruht das Präparat im Boden, rottet an aber es verliert nicht den charakteristischen Duft. Es belebt und verleiht der Pflanze Widerstandsfähigkeit.

Brennnessel (504)
Wirkt auf den Boden strukturverbessernd, entzieht ihm überschüssiges Eisen und Stickstoff.
Die Präparation der Brennnessel verstärkt ihre Wirkung: Kurz vor der der Blütezeit geschnitten verbleibt die Brennnessel ein Jahr von Hochmoortorf umgeben im Boden.

Eichenrinde (505)
Die Eiche ist ein Symbol des Lebenskampfes und der Kraft. Die Rinde der Stieleiche reißt mit zunehmendem Stammumfang borkig auf und gibt Schutz nach außen. Sie weist einen sehr hohen Kalzium-Gehalt auf, der gegen Pilzwachstum wirkt sowie die insektizid wirkende Gerbsäure.
Die abgehobelte Eichenrinde wird Ende August in eine tierische Hülle gefüllt und vergraben. Im Faulprozess wird die Naturanlage durch die Präparation weiter geführt. Das Präparat schützt vor wuchernder Lebendigkeit wie z.B. Pilzbefall.   

Löwenzahn (506)
Aufblühende Blütenkörbchen werden zeitig im Frühjahr an einem sonnigen Morgen gepflückt, in der Sonne einige Stunden angewelkt und im luftigen Schatten getrocknet. Im Herbst – Michaeli bis Ende Oktober – werden die Blüten mit einem Tee oder dem Presssaft einer ganzen oberirdischen Pflanze benetzt.

Baldrian (507)
Bekannt als Beruhigungsmittel, das aus der Wurzel gewonnen wird.
Baldrian ist eine Wärmepflanze: Blüten regen bei Pflanzen Phosphorprozesse an, die z.B. bei der Obstblüte frostschützend wirkt aber auch die Blüten- und Fruchtbildung fördert. Das Präparat, ein milchsauer vergorener Blütensaft, wirkt als schützende Wärmehülle.