Das Streben nach dem vollendeten Behältnis für den Ausbau unserer Weine ist die Auffassung so viel Eigenständigkeit wie möglich dem Wein zu geben und die ganze Strahlkraft unserer herangezogenen Früchte, ihren Charakter, gleichsam ihr Leben zu erhalten.
UrsprungInspiriert durch die Suche nach einer puristischen Lagerungsmetode um den eigenen subtilen Charakter des Weines zu wahren, fällt Faszination auf ein bei uns zur Weinbereitung noch unbekanntes Material: purer Beton - noch dazu gepaart mit einer ungewöhnlichen Form, dem Ei. Und die Geschichte des Werkstoffs reicht weit zurück. Was die Römer schon als "flüssiges Gestein" bezeichneten und zur Wasserbevorratung nutzten, hat viele positive Eigenschaften. Es ist ein solider Grundstein für eine völlig neue Methodik im Weinausbau.
Rohstoff
| Beton lässt genau die optimale Menge Sauerstoff auf ganz natürliche
Weise an den Wein. Edelstahl ist komplett dicht, Holz eher grobporig.
Beim Beton hingegen dringt der Sauerstoff durch eine Vielzahl extrem
feiner Luftporen ein und ermöglicht die gewünschte Mikrooxidation. Der
große Vorteil: im Gegensatz zu Eichenfässern kommt es dabei zu keinerlei
geschmacklicher Fremd-Beeinflussung, das die Weine in der Entwicklung
ihrer Ursprünglichkeit stark unterstützt.
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KörperMit dem Maß des Goldenen Schnitts steht die Form des Eies in Harmonie. Sie ist für die Lagerung von Weinen geradezu ideal, da der Zirkulation des Jungweines keine Ecken und Hindernisse entgegengesetzt sind. Durch die Lufteinwirkung über die Betonwände bilden sich im Reifeprozess die gewünschten Polymere im Wein. Schwerere Wein-Moleküle, die an der Randseite des überdimensionalen Eies nach unten gleiten, drücken in der Mitte die leichteren Wein-Molekülteilchen wieder nach oben. Es entsteht eine Zirkulation, der Wein bewegt sich in völliger Freiheit.
KonkretPur und ursprünglich - im Focus steht die konkrete Frucht der Rebsorte: feingliedrig, subtil und eigenständig, vollkommen unbeeinflussten, eben konkreten Sortencharakter. Ein Zufall heißt "concrete" auch Beton auf Englisch. Die geringen thermischen Schwankungen im Betonei wirken sich positiv auf die Bewahrung der Aromenvielfalt aus. Durch den Werkstoff Beton atmet der Wein Sauerstoff und kann in Ruhe reifen.
Konkret als pure, geradlinige Vinifikation steht somit für eine völlig neue Ausbauweise.